BM Hauswald benennt Highlights

“Als besondere Highlights darf ich das Musical „Der Himmel über dem Bodensee“ und die Fotoreportagen über Friedrichshafen erwähnen”, sagt der Häfler Bürgermeister Hauswald in einem Interview mit dem “Südkurier” am 7. August. Das freut uns 20 natürlich, die wir die Fotoreportagen machen. Es geht also voran. Die Themen sind verteilt. Manche klappen auf Anhieb, andere brauchen noch ein wenig Unterstützung. Aber sicher ist, dass am Samstag, 4. September, innerhalb von 24 Stunden 20 Geschichten entstehen werden, die das Leben in der Stadt widerspiegeln …

Pressemitteilung, 28. Juni

Heiß begehrt waren die Tipps von Fotojournalist Frank Steinbach  (Mitte) bei der Sichtung von mitgebrachten Bildern. Foto: Stefan Blank












Im Bild: von der Moschee über das Nachtleben bis zum Zeppelin


Stadtjubiläums-Projekt Fotoreportage „24 Stunden Friedrichshafen – 200 Ansichten einer Stadt“ ist gestartet


Friedrichshafen – Ein Leuchtturmprojekt des Stadtjubiläums 2011, die Fotoreportage „24 Stunden Friedrichshafen – 200 Ansichten einer Stadt“, wurde letzten Samstag auf den Weg gebracht: Mit einem Workshop führten Projektleiter Stefan Blank und der Kölner Fotojournalist Frank Steinbach die von der Jury ausgewählten zwanzig ambitionierten Amateurfotografen in die Reportagefotografie ein. Für jeden gibt es jetzt ein Thema – von der Häfler Moschee über das Nachtleben bis zum Zeppelin – und die Vorbereitungen laufen. Fotografiert wird am Freitag, 3. September 2010, 24 Uhr, bis Samstag, 4. September, 24 Uhr. Ziel: mit insgesamt 200 Bildern Friedrichshafen abbilden – in 24 Stunden.


Bei „24 Stunden Friedrichshafen“ geht es um Menschen, Orte, Begebenheiten, Nationalitäten, Junge und Alte, Arbeitswelt, Kultur, Vereinsleben – kurz: das Miteinander. Die Fotografinnen und Fotografen begeben sich auf die Suche: Was zeichnet Friedrichshafen als Stadt aus, die sich über 200 Jahre entwickelt hat? Wie sieht die Stadt heute aus, wie fühlt sie sich an? Ziel ist eine Ausstellung mit 200 Bildern, die zur Eröffnung des Jubiläumsjahrs 2011 präsentiert wird.


Zwanzig ambitionierten Amateurfotografinnen und -fotografen nehmen die Herausforderung an, in jeweils zehn ausgewählten Fotos, also einer klassischen Fotoreportage, das Erlebte als Geschichte in Bildern zu erzählen. Wie das geht, zeigte beim Workshop der Kölner Fotojournalist und Stipendiat der VG Bild Kunst Frank Steinbach – in Text und Bild: Perspektivenwechsel, Roter Faden, Dramaturgie und Motivliste sind nur ein paar Schlagworte aus seinem Erfahrungsschatz, die die zwanzig Fotografen mit nach Hause nahmen. Vorher aber waren viele Fragen zu klären: Wie fotografiere ich eine Apfelernte? Kann ein Platz in Friedrichshafen ein Thema sein? Wodurch wird eine Geschichte über den Flughafen eine besondere Geschichte? Wie sieht der Alltag von Häfler Jugendlichen aus? In der Diskussion fand die Gruppe dann die zwanzig Geschichten, die die Stadt in all ihren Facetten zeigen sollen. Jetzt heißt es für die Fotografen üben, sich Gedanken über das eigene Projekt machen und erste Kontakte knüpfen. Denn am Freitag, 3. September, 24 Uhr, geht’s los.


Danach folgt eine erste Bildauswahl durch die Fotografen, und am 5. Oktober setzt sich die Jury zusammen, um die besten Bilder für die zwanzig Fotoreportagen auszuwählen. Bis Dezember hat das Fotografenteam rund um Stefan Blank dann Zeit, eine Ausstellung zu konzipieren und diese rechtzeitig zur Eröffnung des Stadtjubiläums zu präsentieren.

Jetzt geht’s los

Seit heute ist es offiziell: 20 Fotografinnen und Fotografen sind gefunden, die Jury hat entschieden, Zusagen sind raus, und das Projekt läuft. Das weitere Voranschreiten von “24 Stunden Friedrichshafen” wird auf diesem Blog von mir dokumentiert. Die Fotografinnen und Fotografen können sich jeweils auf einer Seite vorstellen, die Projektideen können diskutiert werden, und auch Bildgalerien sollen eingestellt werden. Das ist doch ein guter Anfang!


Ein Tipp für als Freunde der Fotografie: In Hannover findet von 16. bis 20. Juni das Lumix Festival für jungen Fotojournalismus statt. Man trifft sich, man kennt sich, und vor allem gibt es viel zu sehen rund um zeitgenössische, journalistische Fotografie. Werde von 18. bis 20. Juni in Hannover sein, und sicherlich an dieser Stelle berichten.



Stefan Blank

Ein paar Spielregeln

Ja, heute hat die Schwäbische Zeitung groß berichtet über das Projekt, und ich mache ganz schicke Excel-Tabellen zu den Bewerbungen. Wer? Woher? Erfahrungen? Ausrüstung? Anhand dieser Kriterien wird die Jury nach Bewerbungsschluss am Freitag, 28. Mai entscheiden, wer dabei ist bei “24 Stunden Friedrichshafen – 200 Ansichten einer Stadt”.


Eine Bitte an die Bewerber: Spaß werden wir zwar alle haben, aber bitte keine Spaßbewerbungen schicken;-)

Denn:

  • Beim Workshop mit Frank Steinbach am Samstag, 26. Juni zur Fotoreportage sollten alle dabei sein
  • Beim Fototermin am 3. September, 24 Uhr bis 4. September, 24 Uhr, auch.


Sonst bringt’s ja nix. Alle bitte Terminkalender checken und ein großes Ausrufezeichen reinsetzen an den genannten Tagen!


Und noch etwas: Die Fotoreportage lebt auch und besonders von Menschen. Bitte also bei den Bewerbungen ein paar so genannte “People”-Fotos dazutun. Dann können wir prima vergleichen.


Danke, freue mich auf die neuen Bewerbungen!


Stefan Blank

Bewerbungsschluss verlängert auf 28. Mai

Liebe Fotografinnen und Fotografen,


erstmal vielen Dank für die zahlreichen Bewerbungen, die bisher per E-Mail eingetroffen sind. Eigentlich wollten wir diesen Freitag, 21. Mai, die Bewerbungsrunde abschließen. Leider aber konnte der Medienpartner des Projekts, die “Schwäbische Zeitung”, aus terminlichen Gründen noch keine eigene Ankündigung bringen. Und da die “Schwäbische Zeitung” mit viel Engagement dabei ist, sollten wir das noch abwarten. Der Artikel zu “24 Stunden Friedrichshafen” soll also diesen Freitag, spätestens Samstag erscheinen. Und dann geben wir den ambitionierten Fotografen noch eine Woche, eben bis Freitag, 28. Mai, um ihren Hut in den Ring zu werfen. Bin sicher, dass das im Sinne aller Beteiligten ist …


Ich freue mich auf die Bewerbungen und das gemeinsame Projekt!


Danke und viele Grüße


Stefan Blank

Werkstattbericht

Eine Fotoreportage machen, wie geht das? Hier ein kleiner Werkstattbericht eines Projekts, das ich gerade für “Weingarten im Blick” fotografert habe: Der Blutritt in Weingarten. Oder vielmehr ein “Making of” des Blutritt-Films, der am gleichen Abend noch bei www.weingarten-online.de eingestellt wurde.


“Weingarten im Blick” ist die wöchentlich erscheinende Bürgerzeitung der Stadt Weingarten. Die Seite 5 ist die Reportagenseite, gerne auch eine Fotoreportage. Die Idee was also, ein “Making of” zu fotografieren. Wie entsteht so ein Film über ein Weingartener Event? Was sind die Bilder, die man im Film nicht sieht? Was steckt an Arbeit dahinter?


Gedacht, getan: Zwischen 6.30 und 10.30 Uhr am Freitag, 14. Mai, habe ich das Filmteam rund um Moderator Wilfried Erne begleitet. Dabei heraus kamen rund 400 Bilder. Diese 400 Bilder habe ich gesichtet, eingedampft, bearbeitet. Geblieben sind bisher 15, online auf meiner Website. Taugen die Bilder also? Ergibt sich eine Reportage, also eine Geschichte? Gibt es einen roten Faden, Rhythmus- und Perspektivenwechsel, ist Spannung in der Geschichte? Das diskutiere ich anhand der Fotostrecke mit den Kollegen vom Filmteam und der Stadt Weingarten.


Aus den 15 Bildern werden im nächsten Schritt 10. Eben die klassische Fotoreportage, wie wir sie für “24 Stunden Friedrichshafen” fotografieren wollen. Für “Weingarten im Blick” wird die Sache noch verschärft: Maximal 6 Bilder kann ich dort unterbringen, da auch noch Text auf die Seite muss. Das Ergebnis erscheint am Freitag, 28. Mai. Bin gespannt.

Es geht voran

Gespräche sind geführt, Abläufe gecheckt, Termine geblockt: Es geht voran mit 24 Stunden Friedrichshafen. Etliche ambitionierte Kollegen haben sich bereits beworben, danke für die schnelle Reaktion. Ein paar mehr Frauen hätte ich gerne noch dabei!


Medienpartner des Projekts wird die Schwäbische Zeitung Friedrichshafen sein. Ralf Schäfer, seines Zeichens Redakteur und leidenschaftlicher Fotograf, ist nicht nur Mitglied der Jury, sondern wird im Vorfeld des “großen Tages” am 3. September aus dem Nähkästchen plaudern. Über Bildbarbeitung, die Wahl der richtigen Formate und vielleicht auch über Gegenwart und Zukunft des Fotojournalismus in den Medien.


Allein schon deswegen lohnt es sich, mitzumachen. Demnächst erscheint ein Artikel zum Projekt in der Schwäbischen, und bis 28. Mai geht noch die Bewerbungsfrist. Freue mich auf Ihr Engagement!

Stefan Blank

Herzlich willkommen bei

24 Stunden Friedrichshafen - 200 Ansichten einer Stadt”.

Zugegeben: Diese Website sieht ein wenig einfach aus, noch. Aber sie wird wachsen und gedeihen. So wie das Projekt: www.24h-friedrichshafen.de” ist “work in progress”, um einen englischen Begriff zu nutzen. Und diese Website ist ein so genannter Blog. Das heißt: Menschen können und sollen sich einbringen, kommentieren, mitmachen. Und mitmachen ist auch das Thema des Stadtjubiläums 2011 unserer Heimatstadt Friedrichshafen. Auf dieser Website werden sich in den nächsten Wochen die Leute vorstellen können, die dabei sein werden. Und dabei sein ist alles: Mit Fotos, Stories, mit Persönlichem und all den Dingen, die endlich mal gesagt werden müssen.

Aber nun konkret: “24 Stunden Friedrichshafen – 200 Ansichten einer Stadt” lebt von den Menschen, die Lust haben, sich mit der Stadt intensiv auseinanderzusetzen. Die Lust haben, Neues zu entdecken, Altes wiederzuentdecken und vielleicht neue Wege zu gehen. Mit der Kamera in der Hand. Denn wir wollen die Stadt fotografieren. Wir, das sind 20 Fotografinnen und Fotografen aus Friedrichshafen, die keine Profis sind, aber Geschichten erzählen wollen. Geschichten über die Stadt, über Straßen, Plätze, Hütten und Paläste, Menschen und Mäuse, Parties und Pasta. Und das alles ohne Stress und ohne Kosten. Denn bei “24 Stunden Friedrichshafen” geht es darum, gemeinsam etwas zu entwickeln, das sich sehen lassen kann. Klar, denn zum Abschluss des Projekts gibt’s eine große Ausstellung mit 200 Bildern von 20 Fotografinnen und Fotografen, festgehalten in einer Fotoreportage mit jeweils zehn Bildern. Also: (Fast) jede und jeder kann mitmachen. Aber natürlich gibt’s, wie im wirklichen Leben, ein paar entscheidende Kriterien:

  • Wir fotografieren nur digital
  • jede/r bringt seine eigene Ausrüstung ein, Spiegelreflex ist Pflicht, ein paar lichtstarke Wechseloptiken sind nicht schlecht,
  • Grundbegriffe der Bildbearbeitung sollten vorhanden sein,
  • und, nicht vergessen, wir werden in Workshops arbeiten.
  • Alle sollten imstande sein, mit positiver Kritik umzugehen.


Klingt anspruchsvoll? Ja, denn so kommen wir zu einem Ziel, von dem alle etwas haben: Eine gemeinsame Ausstellung mit dem Titel “24 Stunden Friedrichshafen – 200 Ansichten einer Stadt”, die im Januar 2011 in Friedrichshafen präsentiert wird.


Lange Rede, kurzer Sinn: Wer Interesse hat, wer eine Idee für “24 Stunden Friedrichshafen – 200 Ansichten einer Stadt” hat, meldet sich einfach per Mail bei mir. Wer gleich ein paar Bilder als überzeugende Referenz zeigen will, her damit. Bitte nur Dateien bis max. 2 MB schicken. Wer noch unsicher ist, kein Problem, ich bin für alle Fragen offen. Und jetzt: Lasst’s uns anfangen!


Stefan Blank